Donnerstag, 16. April 2015

Heute im Bücherstübchen: "6000 Jahre Brot" von Heinrich Eduard Jacob

Brot - wir essen es täglich. Wir sind verärgert, wenn der Bäcker um 17 Uhr nicht mehr die Brotsorte da hat, die uns am besten schmeckt.Wir können aus einer unzähligen Fülle von Brot- Brötchensorten wählen.Wir staunen nicht mehr darüber - es ist einfach eine Selbstverständlichkeit geworden -darum interessiert es uns auch nicht, wie viel von dem kostbaren Brot weggeworfen wird, es interessiert uns nicht dass viel mehr produziert wird, als dann letztendlich wirklich verkauft wurde, nur damit die Regale bis in die Abendstunden voll sind, angeblich kundenfreundlich.
Meine Mutti ist aus der Generation der Kriegskinder, sie hat gehungert - und sie hat es nie vergessen - nie würde sie eine Scheibe Brot wegwerfen...für sie hat sich der hohe Wert es Brotes für immer eingeprägt.

Ich möchte in der Zukunft mein Brot selbst backen mit reinen einfachen Zutaten. Beim Stöbern durch die zahlreiche Literatur zu diesem Thema habe ich dieses Buch gefunden.
Ein Buch das auf mehr als 450 Seiten versucht die Geschichte des Brotes darzustellen. Natürlich angefangen beim Korn.  Es werden die Fragen geklärt wer eigentlich das Brot "erfunden" hat, welche Macht das Brot im Laufe der Menschengeschichte hatte, was durch das Brot erst alles möglich wurde. Das Buch gibt sehr interessante Einblicke auf die Menschen und ihr Brot - es lässt staunen, es macht nachdenklich und es eröffnet einen neuen Blick auf das Brot....eine empfehlenswerte Lektüre.

ein bisschen Zeit braucht es für dieses Lektüre

155 Bilder und Tafeln vervollständigen das Buch

Kommentare:

  1. Ich bin zwar nicht aus der Kriegsgeneration aber ich backe unser Brot auch selbst. Aus Kostengründen nehme ich allerdings die fertigen Brotbackmischungen (1.000 g ca. 1 Euro), die schmecken mir auch viel besser, als das Bäckerbrot.

    LG Petra K.

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  2. Mit einem Brotbackautomaten geht das Brotbacken heute einfach und schnell, besonders, wenn man fertige Backmischungen verwendet. Die im übrigen auch die meisten Bäcker verwenden (das hat mir ein Insider verraten). Nur wenige mischen ihre Zutaten noch selbst. Aber es lohnt sich zu Hause alte Brotbackrezepte auszuprobieren.
    LG Elke

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