Samstag, 18. Februar 2017

Gartensaison 2017 ist eröffnet

Wäre ich Arzt gäbe es bei mir Gartenarbeit auf Rezept.
Nicht umsonst sagte Ernst Ferstel: "Die mit Abstand beste Nervenheilanstalt ist die  (freie) Natur!"

Ich bin froh nun wieder in die Gartenbuddelei einsteigen zu dürfen. Ein stark bewölktes halbes Jahr liegt hinter mir....und nicht nur im Garten ist viel liegen geblieben. Nun wird es Zeit das die Wolken sich verflüchtigen, das aufgeräumt, sortiert und geplant wird. Der Blick auf das Leben ist nun noch viel farbenfroher und intensiver.
Die kurzen milden Tage zwischendurch -  habe ich schon mal genutzt -  um aus der im Garten geschnittenen Flechtweide  - einen neuen Zaun entstehen zu lassen. Dieser Zaun soll vor allem etwas Windschutz bieten und einen neuen Gartensitzplatz markieren aber auch als Rankhilfe (z.B. für Kapuzinerkresse) dienen. Der Zaun hat eine länge von 4,50 und ist ca 1,30 hoch. Die Pfosten wurden im Abstand von 0,50 cm gesetzt.

In dieser Zeit ist auch ein "Insektenhotel" entstanden. Ganz kostenlos. Den Rahmen habe ich aus Palettenresten hergestellt. Und gefüllt wurde es mit all den Dingen die es im  Garten gibt - bis auf einen (unbehandelten ) Holzblock der übrigens auch von einer Palette stammt.

Viele Stängel der Blumenstauden eignen sich hervorragend als Insektenwohnung ... wer diese also im Herbst schneidet  - und dann trocknet - hat im Winter gutes Baumaterial.

Der Häcksler hat sich  auch schon warm gelaufen....und produziert verschiedenes - einmal Mulch für die Beete -  und Belag für die kleinen Wege wo ich mich nicht mehr mit dem Rasenmäher quälen möchte.

Der Anfang ist also gemacht!


Die Palettenreste werden zusammen gefügt und gefüllt

Die kleine Insektenwohnanlage ist fertig

kostenloses Baumaterial aus dem Garten "Flechtweide"




alle 50 cm einen Pfosten gesetzt

der Zaun ist im leichten halbrund aufgebaut


Samstag, 28. Januar 2017

Hühnerleben auf dem Hügel

Wer meint Hühner wären alle gleich ("dumm") der irrt gewaltig. Meine 5 Hühnerdamen sind alle anders und Huhn "Adele" (auf meinem Arm) ist ganz besonders. Adele ist von Anfang an das schmächtigste Huhn von den 5. Und es legt am wenigsten Eier - das spielt aber gar keine Rolle denn Adele stellt mit ihrem Verhalten und ihrer Zutraulichkeit die anderen 4 in den Schatten. So holt sie sich das Futter auch gern direkt aus meiner Hand...und folgt mir auf Schritt und Tritt - scheinbar in der Hoffnung noch mehr zu bekommen. Adele ist die Einzige die es IMMER schafft eine Schwachstelle im mobilen Weidezaun zu finden und durch zu schlüpfen - um dann so durch den großen Garten zu spazieren und sich das zu zupfen was ihr schmeckt...brav lässt sie sich auf den Arm nehmen und zurück bringen  - um Augenblicke später wieder auf Wanderschaft zu gehen....und Adele kuschelt auch gern
...übrigens sind meine 5 Hühner und ich gegen die auferlegte Stallpflicht - denn das ist Tierquälerei...



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Montag, 11. Juli 2016

Hühnerstall ~ selber bauen

In diesem Jahr konnte ich  mir nun endlich meinen Wunsch der eigenen Hühnerhaltung erfüllen.

Der Hühnerstall:  ist fast selbstgebaut - ich habe mich für ein Kinderspielhaus entschieden und dieses Huhngerecht umgebaut.  Die im Handel angebotenen "Hühnerhäuser" finde ich zu klein und zu eng. Ich habe nach einer preiswerten Alternative gesucht - die meinem Geldbeutel und den Hühnern gerecht wurde.  Das Kinderspielhaus war nur der Rohbau, ich brauchte noch passende Fenster; - rechts - ein altes Glasfenster, links (zusätzlich eingebaut) -  ein Glaselement von meinem alten Gewächshaus, Dämmung, eine zusätzliche Bodenplatte und Holz zum vertäfeln, Schrauben, Nägel, Farbe.

Das Haus ist 1,20m x 1,50m groß.  Der Grundauslauf hat ca 110m². In den Zaun habe ich auf 3 Seiten jeweils eine Tür eingebaut (die aus Paletten hergestellt wurden), somit kann ich das Gehege im Wechsel auf 3 Seiten erweitern (mit einem zuätzlichen mobilen Weidezaun). Die Grünflächen können sich so immer wieder erholen. Die gesamte Weidefläche beträgt ca 500m². Bepflanzt habe ich das Grundgehege mit Kräutern, Holunder, Stachelbeeren, Himbeeren, Felsenbirne, Brombeeren, Pflaumenbaum sowie einem Weidentipi. Außerdem haben die Hühner auch einen "Kompost" der regelmäßig mit Mist und Kompost gefüllt wird...damit das Futtersuchen und Scharren auch Spaß macht.  Die Hühner "pflücken" sich die Beeren selbst.  Natürlich gibt es auch noch eine überdachte Sandkuhle.

Ein kleines Fundament ist sinnvoll der Aufbau geht zu Zweit am besten - Danke an Michl  - der Aufbauhilfe geleistet hat.

ich habe noch ein Fenster hinzugefügt und eine Gewächshausscheibe "eingebaut" Willi findet die Hütte toll

von innen habe ich das Häusken gedämmt mit alten Dämmplatten, die noch nicht in den Müll gewandert sind

das ganze wurde dann mit Holzresten vertäfelt

Dank meiner Freundin Nina, die sich neu eingerichtet hat,  konnte ich die Nester aus wunderbaren Vollholzbrettern bauen - die von ihrem Wohnzimmerschrank stammen
Hühner mögen es hell - so wurde auch die Farbe gewählt

der Einzug der 5 Hühner war problemlos

ja sie bekommen auch schon mal Höhenflüge








im Hintergrund eine der 3 Türen die, die Hühnerwelt vergrößern

Das Weidentipi bietet schutz vor Sonne, Sturm und Regen - die Hühner mögen es sehr

die geteilten Türen werden einfach aber schnell und fest verschlossen 2 Ösen und ein Erdenagel -fertig


eine Zusäzliche Tür; aus Palettenholz sowie einer Gewächshausscheibe schützt vor Sturm,Regen, Kälte










überdachte Sandkuhle



Dienstag, 26. April 2016

Erste Frühlingsmomente

die Kupferfelsenbirne vor dem erblühen

die sibirische Maibeere ist ein beliebtes Anflugsziel der Hummeln

Schachbrettblume

schöne farbige Akzente setzt die Blutjohannisbeere und gibt den Insekten wichtige Nahrung

die Birnenblüte der "Gräfin von Paris" es scheint als besteht das Bäumchen nur aus Blüten



Montag, 18. April 2016

Alles Paletti ? Nr. 5 Hochbeet - Variationen

Heute möchte ich noch eine Hochbeetvariante vorstellen, die schnell und leicht aus Einwegpaletten gebaut werden kann.  Der Hochbeetboden besteht aus einer vollständigen Palette, die ich mit einem feinen Drahtgitter - als Wühlmausschutz - bespanne. Von den anderen Paletten werden dann Palettenbretter werden gelöst so, dass nur der Palettenrahmen übrig bleibt.
Diese Rahmen werden nun EINZELN übereinandergelegt und miteinander verbunden - so dass sie nicht mehr verrutschen können. Dann werden die gelösten Bretter der Paletten außen an den Rahmen angebracht. Dann wird wieder der nächste Rahmen aufgelegt befestigt und - danach die Bretter wieder außen angebracht - das geht so lange,bis man für sich die gewünschte Höhe des Hochbeetes  erlangt hat.

Bodenplatte und der erste Rahmen

Stück für Stück werden die Elemente zusammen gesetzt - die Mittelstrebe der Palette ist nicht zwingend notwendig

und so können die Hochbeete dann zusammengestellt werden

oder so :o) je nach Geschmack

Samstag, 19. März 2016

Alles Paletti ? Nr. 4 Pflanzland gewinnen - ohne umgraben

Ich versuche in jedem neuen Gartenjahr ein Stück meiner Wiese in bepflanzbares Land umzuwandeln. Aus gesundheitlichen Gründen kommt die übliche und weitverbreitete  Umgrabeaktion für mich nicht infrage. Aber es gibt auch ganz andere Wege um neues, bepflanzbares Land zu gewinnen. Eine Möglichkeit  davon möchte ich heute vorstellen.

Es gibt noch diverse Ecken in meinen Beeten, die das Rasenmähen erschweren und verlängern. Eine solche Ecke habe ich in diesem Frühjahr per Beetaufbau "begradigt".

Ich habe 2 große Paletten "entkernt" so das nur noch der Rahmen übrig war, die abmontierten Bretter habe ich an der Rahmenkante wieder befestigt.






Diese beiden Rahmen wurden dann auf  der Einsatzstelle positioniert, danach habe ich Pappe zugeschnitten und unter die Rahmen gelegt. Es ist egal was für Pappe benutzt wird, wichtig ist dabei nur, das sie nicht bedruckt ist und keinerlei Klebebänder  an ihr haften - der Umwelt zu liebe! (Ich nehme sehr gern Packpapier auf  Rolle. ) Die Pappe , sorgt dafür, dass das Gras nicht durchwachsen kann und löst sich später  selbst zu Humus auf.




Nun können die Kästen befüllt werden, die erste Schicht besteht bei mir aus Häcksel und Laub, danach kommt eine Schicht grobe ungesiebte Komposterde. Zum Schluss verteile ich die feine Komposterde in die Kästen.





Wenn dieses neu gewonnene Pflanzland gut "eingewachsen" ist - kann der Holzrahmen wieder entfernt werden. Er ist auch nur dazu da - um die aufgebrachte Erde in Form zu halten, statt Holz können natürlich auch Steine benutzt werden.  Ich habe dieses neue gewonnene Land mit Steckzwiebeln bepflanzt - da mir im diesem Jahr durch Hochbeetumbauten, der Anbauplatz fehlt. Es ist ganz flexibel einsetzbar als Blumen - oder Gemüsebeet und das leidige Umgraben entfällt.


Donnerstag, 25. Februar 2016

Das Gartenjahr 2016 .....

begann irgendwie ganz still...und so einfach nebenbei....Kurze trockene Wetterperioden lockten mich raus in den Garten. Wie von selbst lagen die verschiedenen Gartenscheren in meinen Händen - und so ganz nebenbei wurden damit die Sträucher geschnitten, die Obstbäume von den nach innen wachsenden Trieben befreit. Der Häcksler hat somit schon einige Arbeitsstunden hinter sich und es werden auch noch einige vor ihm liegen. 2 neue Nistkästen erweitern das Wohnungsangebot für meine gefiederten Freunde. Die Anbauliste für das Gemüse ist fertiggestellt. Eine neues Hochbeet - diesmal in U-Form ist noch im Aufbau, und das Hühnerprojekt ist auch auf der Zielgeraden (doch dazu bald mehr in einem Extra-Post). Der kleine Flechtzaun wurde teilweise erneuert und die ersten Beete wurden von den alten Pflanzenresten befreit. Und ehe man es richtig begreifen  und erfassen kann, ist man schon mittendrin in der Gartenarbeit...und es fühlt sich so was von gut an .
Der Häcksler hat wirklich gut zu tun

neue Mietwohnungen sind angebracht

der Flechtzaun brauchte auch eine kleine Kur

und es entstehen neue Hochbeete, natürlich aus alten Paletten