Mittwoch, 9. Juli 2014

ewiger Kohl - irischer Blätterkohl

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuem Gemüse oder Obst, was gut in mein kleines Selbstversorgerkonzept passt. Und so bin ich, eher durch Zufall, auf den "ewigen Kohl" gestoßen. Eigentlich handelt es sich hierbei um den irischen Blätterkohl. Diese Kohlart, die wie ein Busch wächst und deren Blätter man ißt. Der Geschmack erinnert ein wenig an Spitzkohl. Es handelt sich hierbei um eine mehrjährige Pflanze, die das ganze Jahr geerntet werden kann. Ich habe mir nun im Frühjahr 2 Pflänzchen besorgt und habe auch schon 2-mal Kohlblätter geerntet. Die Zubereitung wird genauso wie bei einem Weiß- oder Spitzkohl gehandhabt. Die größeren Blätter kann man auch für Kohlrouladen verwenden.  Ich bin begeistert  von dieser Pflanze, denn ich schaffe selten einen ganzen herkömmlichen Kohlkopf. Beim ewigen Kohl nehme ich mir soviel Blätter ab wie ich halt essen möchte. Wird die Pflanze regelmäßig gedüngt und hat einen guten Kompostboden an den Wurzeln, dann kann sie gut einen 1m² für sich beanspruchen.

der etwas andere Kohl

schnell ein paar Blätter gepflückt dazu noch Gartenzwiebelchen....

.....und mein kleines Mittagessen ist fertig und sehr lecker

Kommentare:

  1. Wow, den kannte ich noch nicht. Dann ist er quasi wie Pflücksalat, nur als Kohl. Pflückkohl ;-) Danke für die Tipp!
    Liebe Grüße
    Leni

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    1. Hallo Leni,
      ja dieser "Pflückkohl" ist wirklich eine interessante Bereicherung für einen Selbstversorgergarten :o)
      Grüße aus dem Norden
      Hedwig

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  2. Hallo, der Kohl hört sich ja wirklich super an, total praktisch.
    Es findet sich bestimmt ein Platz für ihn in unserem Garten, nächstes Jahr.
    Liebe Grüße, Alicia
    Ps. Schau doch mal wieder bei uns vorbei auf http://gartensommer.blogspot.de/

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  3. Das ist ja ein ungewöhnlicher Kohl - immer wieder toll, wie viele Sorten es gibt.
    LG Gea

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    1. ja und er schmeckt wirklich nicht schlecht :o)

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  4. Ich hab den ewigen Kohl auch seit letztem Jahr im Garten. Hab schon 4 Jungpflanzen davon gezogen und aus den Blättern mache ich sehr gern Kohlchips, die sind echt lecker. Hab ja auf meinem Blog schon darüber berichtet.
    Mein Mann mag den ewigen Kohl nicht so sehr als Mittagessen oder so, weil er so strohig ist. Da wußten wir aber noch nicht, daß man die Mittelrippe lieber auschneiden sollte, dann ist er schön zart wie Spinat.

    LG Petra K.

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    1. Hallo Petra verate uns doch bitte wie du diese "Kohlchips" machst - DANKESCHÖN!

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    2. Das ist ganz einfach. Die Bätter ernten, die Mittelrippe mit einem scharfen Messer ausschneiden, je nach Größe der Blätter auf essbare Größe schneiden, beidseitig mit Öl benetzen, auf ein Backblech legen, mit Salz und Pfeffer würzen und in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen ca. 5 Minuten Ober/Unterhitze backen lassen. Die Blätter sollten zum größten Teil noch grün sein, wenn sie anfangen, an den Rändern leicht braun zu werden, dann sind sie perfekt, sollten aber schon schön cross sein.
      Das ist eine herrlich gesunde Leckerei für den Fernsehabend. Und in den meisten Gärten zur Genüge vorhanden. Kann man übrigens auch aus Kohlrabiblätter oder besonders zu empfehlen aus Kapuzinerkresseblättern machen.

      LG Petra K.

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